Und auch für uns als Unternehmen sollte der Nutzer oder Kunde natürlich im Zentrum unserer Arbeit stehen. In einem Artikel von Samuel Schmitt geht es daher um die Page Experience, die ein Nutzer bei dir erlebt und wie diese durch Google gemessen wird. Folgende Aspekte sind hier wichtig:
Eine ausführliche Erklärung der einzelnen Messwerte sowie Tool-Tipps für deren Messung findest du hier im Artikel von Samuel Schmitt, außerdem haben wir uns bereits in dieser früheren Ausgabe der 121STUNDEN mit den nutzerzentrierten Performance-Messwerten beschäftigt.
Trotz allem Fokus auf die User Experience, stellt Google jedoch klar, dass die oberste Priorität nach wie vor auf den Inhalten und der Zahl der Backlinks liegt. Eine inhaltlich tolle Seite wird trotz schlechterer Page Experience weiterhin besser ranken.
Macht deine Website-Navigation Sinn? Welche Menüpunkte werden besonders häufig geklickt und welche überhaupt nicht? Solltest du hier vielleicht eine Umbenennung oder andere Struktur vornehmen? Antworten auf diese Fragen sind für dich als Website-Betreiber natürlich essenziell, doch viele wissen gar nicht, wie einfach sie diese Antworten in Google Analytics erhalten können. In diesem Video stellt Andy Crestodina daher den häufig übersehenen Bericht der Navigationsübersicht vor. Gehe dazu einfach in deinem Google-Analytics-Konto auf Verhalten – Websitecontent – Alle Seiten und wähle dort deine Startseite aus. Dann wirf einen Blick über die angezeigte Grafik und dort findest du den Reiter „Navigationsübersicht“. Hier wird dir angezeigt, über welche Wege Nutzer auf die ausgewählte Seite kommen, aber eben auch über welche Wege, sie die Seite verlassen. Bei der ausgewählten Startseite stehen hier nun also deine Menüpunkte zur Auswahl und du erhältst ganz einfach Prozentzahlen zu den Seitenaufrufen deiner Navigation. So kannst du sehen, welche Menüpunkte besonders häufig oder eben nie geklickt werden und deine Navi entsprechend verbessern. Gerade bei einer umfangreichen Navigation mit vielen Unterpunkten gilt nun: Setze die vielgeklickten Menüpunkte unbedingt prominent ins Menü und verschiebe dafür irrelevante Menüpunkte. Mache dir aber auch Gedanken dazu, was die Nutzer dir damit sagen möchten. Wonach suchen sie? Was interessiert sie am meisten? Wie kannst du also vielleicht dafür sorgen, dass sie diese Informationen bereits früher erhalten? Was könntest du vielleicht direkt auf der Startseite zeigen?
Suchmaschinenoptimierung, das ist für viele guter Content und technische Optimierung, doch Markus Hövener merkt in seiner neuen Podcast-Folge des Search Camps an, dass es auch um das Website-Konzept geht. Das gilt nicht für jede Branche und kommt natürlich stark auf die Zahl der Konkurrenten an, aber in hart umkämpften Märkten kann ein gutes Website-Konzept entscheidend sein. Für Google sind Brands enorm wichtig und da denkt natürlich jeder gleich an Zalando oder Amazon, aber im Prinzip gibt es ja kein festgelegtes Register, das sagt, wer als Brand zählt und wer nicht. Brands weisen einfach nur bestimmte Signale auf, die sie besonders und daher erfolgreich machen. Für Markus Hövener hat Marketingerfolg vor allem mit Differenzierung zu tun: Ein weiterer Onlineshop für Weine, der alle Rebsorten und alle Länder führt, ist nichts besonderes und wird daher auch nicht erfolgreich sein. Vielmehr geht es heutzutage vor allem um eines: Spezialisierung und damit einhergehend eine spitze Kommunikation. Statt des Standard-Wein-Shops mit Vollsortiment ohne Konzept also vielleicht ein Shop für Frauenweine. Statt des klassischen Produktportfolios vielleicht lieber Fragen an den Kunden nach dem Anlass, dem bevorzugten Geschmack, dem Preisfenster und dann stellt ein Spezialist das perfekte Weinpaket zusammen? Sei ausgefallen und spezialisiert!
Stelle dir selbst die folgenden Fragen:
Wenn Differenzierung das A und O ist, was könntest du dann machen, um dich abzuheben. Hier sind einige Ideen:
All diese Ideen geben Google einen Grund, dich an Platz 1-3 zu setzen und darum geht es am Ende.
Weitere inspirierende Beispiele und Tipps gibt es im Podcast von Bloofusion.
Whatsapp bringt nun einen neuen Bezahldienst heraus, berichtet Hutter Consult. Seit gestern startete der Rollout zunächst in Brasilien, danach folgen weitere Länder. Mit der neuen Funktion kann dann Geld einfach und sicher über den WhatsApp-Chat versendet werden. Die Zahlung erfolgt im Hintergrund über Facebook Pay, sodass hier die selben Zahlungsinformationen verwendet werden können. Das Feature ermöglicht es vor allem kleinen Unternehmen in die digitale Wirtschaft einzusteigen, ohne dass es dazu komplexer Zahlungsstrukturen bedarf. Da es ja mittlerweile bereits möglich ist, WhatsApp-Direktnachrichten an Unternehmen zu versenden und auch digitale Produktkataloge abzurufen, erfolgt nun mit WhatsApp Pay der letzte Schritt, um auch den Kaufprozess direkt im Chat zu erledigen. Für Unternehmen bietet das einen sehr interessanten und vor allem sehr persönlichen neuen Marketing- und Vertriebskanal. Aber natürlich können auch Privatpersonen Geld an Freunde oder Familie senden. Für diese ist das Feature sogar kostenlos, Unternehmen zahlen eine Bearbeitungsgebühr.
Google hat einen neuen Content-Kurrator namens Keen herausgebracht und versucht damit einen weiteren Schritt in Richtung einer Social-Media-Plattform. Keen soll den Nutzern dabei helfen, Inhalte zu finden, für die sie sich interessieren und ist damit eine Mischung aus Pinterest und Google Alerts. Dazu legen die Nutzer für ihre verschiedenen Themeninteressen einen Keen an und fügen diesem einen Titel sowie bestimmte Suchanfragen hinzu. Anhand dieser Infos schafft Google dann durch Machine Learning einen Content-Feed für dich, in dem du stöbern kannst. Natürlich kannst du den Feed auch mit selbst gefundenen Inhalten füllen und dazu Links, Texte oder Bilder hinzufügen. Auf Basis dessen kann Google dir dann wiederum weitere Inhalte vorschlagen. Um das ganze zu einem sozialen Netzwerk zu machen, kannst du die Inhalte natürlich auch mit Freunden teilen oder den Feeds anderer Nutzer folgen.
Du betreust die Social-Media-Kanäle deines Unternehmens, dann kennst du sicher die Problematik der zich verschiedenen Apps für deine tägliche Arbeit. Vor allem die beiden Apps von Facebook – der Messenger für privat, der Page Manager für das Business – können schnell umständlich werden. Daher gibt es von Facebook nun eine neue Messenger Inbox, so Hutter Consult. Als Betreiber einer Facebook-Seite kannst du nun in deiner Messenger-App zwischen privater und beruflicher Inbox hin- und herwechseln. Das Feature ist nun ergänzend zur Page Manager App und soll vor allem dabei helfen, dass Kundennachrichten nicht mehr übersehen werden und lange liegen bleiben. Durch die Benachrichtigungsfunktion der Messenger App, erhält dein Kunde nun noch schneller eine Antwort von dir.
Die neue Funktion ist Segen und Fluch zugleich. Einerseits erleichtert sie es selbstständigen und kleinen Unternehmen, schneller auf vielversprechende Kontaktanfragen zu reagieren. Andererseits lässt sie die Grenze zwischen privat und beruflich weiter verschmelzen.
Viele von euch kennen es vielleicht schon, aber für den ein oder anderen ist es dennoch neu und extrem hilfreich. Gerade als kleines Unternehmen, hat man kein großes Mediabudget – Content und vor allem Bilder benötigt man dennoch. Unsplash bietet dir hier eine enorm große kostenfreie und vor allem qualitativ hochwertige Bilddatenbank an. Stöbern lohnt sich ;)
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Kontinuierliche gute Qualität. Schrift im Newsletter leider zu klein für das Smartphone. Grüße
Danke für den NL! Und ich meine nicht nur den neuesten… ;)